ÜBER MICH
Mein Weg zu mir Selbst
Ich bin Beate.
Schon als kleines Kind wusste ich, dass ich später einmal mit Menschen arbeiten und ihnen helfen möchte. Damals wusste ich natürlich noch nicht, wohin mich dieser Wunsch einmal führen würde. Mein erster Weg führte mich in die Pflege – und damit in einen Beruf, in dem die Begegnung mit Menschen zu einem festen Bestandteil meines Lebens wurde.
Bis heute erfüllt es mich, Menschen ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Ihnen zuzuhören, ihnen in unterschiedlichen Lebenssituationen beizustehen oder einfach einen Raum zu schaffen, in dem sie für einen Moment sein dürfen, wie sie sind.
Ich selbst bin eher ein ruhiger Mensch und eine gute Zuhörerin. Oft nehme ich auch das wahr, was zwischen den Worten liegt – die Dinge, die vielleicht gar nicht ausgesprochen werden und trotzdem da sind. Und wenn ich gerade nicht für andere da bin? Dann findet man mich wahrscheinlich mit einem Buch in der Hand, irgendwo in der Natur oder bei der Arbeit in meinem Garten.

Mein eigener Weg
Meine Verbindung zur Spiritualität war nicht immer so selbstverständlich, wie sie heute für mich ist. Bereits als Kind nahm ich Dinge wahr, die ich damals nicht verstehen oder einordnen konnte. Ich empfand diese Wahrnehmungen nicht als etwas Schönes – ganz im Gegenteil. Sie machten mir Angst, und mit der Zeit verlor sich dieser Zugang immer mehr.
Auch mein weiterer Weg verlief nicht immer gerade. Es gab Erfahrungen und Zeiten in meinem Leben, die mich herausforderten und teilweise an meine persönlichen Grenzen brachten. Doch gerade dadurch begann ich irgendwann wieder, mich selbst zu suchen. Ich hinterfragte vieles, lernte, beschäftigte mich mit unterschiedlichen spirituellen Wegen und begann immer stärker, meiner eigenen Wahrnehmung und meiner inneren Stimme zu vertrauen.
Heute bin ich für viele dieser Erfahrungen dankbar – nicht weil jede davon schön war, sondern weil jede etwas in mir bewegt hat. Ohne sie wäre ich wahrscheinlich nicht die Beate, die heute hier sitzt und diese Zeilen schreibt. Sie haben mir vor allem eines geschenkt: ein tiefes Verständnis dafür, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mitbringt und dass wir von außen oft nur einen winzigen Teil davon sehen.

Warum ich Menschen begleite?
Es gibt etwas, das mich an meiner Arbeit immer wieder
berührt: mitzuerleben, wenn sich bei einem Menschen etwas verändert. Das muss gar nicht der eine riesige Durchbruch sein. Manchmal ist es eine Erkenntnis. Ein Thema, das endlich ein Stück leichter geworden ist. Ein kleiner Lernerfolg. Eine neue Sichtweise. Oder einfach ein Gespräch, nach dem jemand mit etwas mehr Klarheit nach Hause geht.
Ich freue mich über solche Momente und merke dabei immer wieder, dass auch ich selbst mit den Menschen wachsen darf, die mir begegnen. Ich bin nicht allwissend – Aber von einer Sache bin ich überzeugt: Wir Menschen machen uns häufig viel kleiner, als wir in Wahrheit sind. Wir sind so viel mehr als unser Name, unser Beruf, unsere Vergangenheit oder die Rollen, die wir im Leben erfüllen.
Ich möchte Menschen nicht sagen, wer sie sein sollen. Ich möchte sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten und sie daran erinnern, wieder selbst hinzusehen:
Was steckt eigentlich alles in mir?
Was Spiritualität für mich bedeutet
Für mich bedeutet Spiritualität vor allem Rückverbindung. Zurück zu uns selbst. Zu unserer inneren Stimme. Zu unserer Seele und zu der bedingungslosen Liebe, die für mich unserem eigentlichen Wesen zugrunde liegt. Spiritualität bedeutet für mich, bewusster durch das Leben zu gehen. Meine innere Stimme nicht nur wahrzunehmen, sondern ihr auch vertrauen zu lernen. Mich selbst anzunehmen, mich weiterzuentwickeln und gleichzeitig zu erkennen, dass das Leben selten nur aus einer einzigen Perspektive betrachtet werden kann.
Für mich gibt es nicht nur eine Sicht der Dinge und nicht nur einen richtigen Weg. Gerade in schwierigen Zeiten gibt mir meine Spiritualität Vertrauen, Kraft und Verbundenheit. Sie erinnert mich daran, dass auch schwere Phasen Prozesse sind und dass Veränderung zum Leben gehört. Vielleicht ist Spiritualität für mich deshalb vor allem eines: der Weg zurück zu uns selbst und in die Selbstliebe.
Und wer bin ich, wenn ich gerade nicht arbeite?
Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, auf dem ich auch heute noch leben darf. Die Natur und Tiere gehören deshalb schon mein ganzes Leben zu mir. Schon als Kind habe ich in Tieren wunderbare Zuhörer und manchmal wohl auch Freunde gefunden. Diese Verbundenheit ist bis heute geblieben.
Ich liebe meinen Garten und die Ruhe, die ich dort finde. Ich genieße gemütliche Abende und brauche auch immer wieder Zeit ganz für mich. Gleichzeitig liebe ich Reiseabenteuer, neue Eindrücke und diese Gespräche, bei denen man irgendwann auf die Uhr schaut und sich fragt, wo eigentlich die letzten drei Stunden geblieben sind.
Ich kann mich für Themen begeistern und mich stundenlang darin verlieren. Und manchmal findet man mich sogar mit Strickzeug in der Hand oder dabei, neue Geschichten zu schreiben.

Was mir wichtig ist
Ich mag es ruhig, ehrlich und herzlich. Ich bin ein offener und neugieriger Mensch und kann unglaublich geduldig sein – manchmal vermutlich geduldiger, als es meinem Gegenüber lieb ist. Ich muss nicht alles sofort wissen, entscheiden oder lösen. Unsere Welt ist ohnehin schnell genug geworden. In der Begegnung mit Menschen sind mir Respekt und Offenheit besonders wichtig. Ich möchte verstehen.
Bei mir musst du nicht in irgendeine Vorstellung passen. Ich glaube nicht daran, Menschen in „richtig“ und „falsch“ einzuteilen. Wir bringen unterschiedliche Geschichten, Erfahrungen, Ansichten und Wege mit. Du musst bei mir keine Maske tragen und dich nicht verbiegen. Du darfst einfach sein.
Schön, dass dein Weg dich hierher geführt hat.
In Liebe, deine Beate
